Brombeeren Marmelade
Wie wundervoll sich das Landleben auf die Psyche des Großstädters auswirkt möchte ich an dieser Stelle noch mals betonen. Frische Luft und umgeben von Bäumen und Wiesen - da kommt man so richtig ins schwärmen. Brombeeren kann man in der Stadt auch kaufen - ein Schälchen kostet wohl so um die 4-5 Euro. Wie viel Arbeit es macht, diese kleinen Beeren selbst zu pflücken - das habe ich gestern gleich ausprobiert.
Zwischen Brenneseln und stacheligen Ästen habe ich heroisch Beere um Beere gepflückt, da werden wahre Urinstinkte herbei gerufen und ich fühle mich wie ein Jäger und Sammler in der Wildnis vor 1 Mio. Jahre. Genug der Übertreibungen, das Ergebnis kann sich nun wirklich sehen lassen, zwei schöne Teller mit Brombeeren trage ich mit nicht wenig Stolz in die Küche.
Eine eigene Brombeermarmelade soll gekocht werden: Brauner Zucker etwa 1/2 zur Menge Beeren lasse ich im Topf leicht schmelzen. Ingwer, Nelke, ausgeschabte Vanilleschote, etwas Weißwein und Zitronenschale sollen das Aroma beflügeln. Ach ja, so einfach kann Gutes sein. Etwa 2 Stunden lasse ich die Früchte sanft köcheln, dann zerdrücke ich mit einem Holzspatel die Früchte. Aufgekocht und dann noch mit etwas Stärke von geriebener Kartoffel gebunden. Habe einfach was gegen das Gelierzeugs, ja dann ist es halt ein Fruchtaufstrich besser Brombeeren- Aufstrich für alle die es ganz genau nehmen. Leicht gebunden und ganz natürlich liegt mir da bei weitem besser. Schmeckt köstlich - rasch abgefüllt, Schraubdeckel drauf und auf den Deckel gestellt in den Kühlschrank. Vorher natürlich noch einmal abgewaschen - das Glas und die Dichtheit geprüft. 4 Gläser sind es geworden - unbezahlbar und mit Liebe zubereitet.
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Kommentare
probieren
diese Brombeeren- Marmelade würde ich gerne probieren.
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