Guter Räucherlachs für wenig Geld??
1,7 Kilogramm Lachs isst jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte wissen, ob man für 2,79 Euro Räucherlachs in guter Qualität erhält oder ob man besser zu den teureren Produkten greifen sollte. Und hier das Ergebnis:
Die von mehreren Laboren untersuchten 16 Produkte sind zwar mit einer Ausnahme “gut” oder “sehr gut”, doch Anlass zu Kritik gibt es dennoch. Denn in einigen Produkten fand sich Unappetitliches: Das größte Problem sind die Keime. Am häufigsten entdeckte ÖKO-TEST Enterobakterien, die auf Schwachstellen in der Hygiene hinweisen. Bei empfindlichen Personen kann das Krankheiten wie Brechdurchfall auslösen. Oder auch Listerien, die grippeähnliche Symptome erzeugen und sogar einen tödlichen Verlauf nehmen können. Sie wurden in 6 Proben gefunden, wenn auch in geringen Mengen. Beim Kauf sollte man auf die Temperaturanzeige am Kühlregal achten. Zeigt sie mehr als sieben Grad Celsius an, wurde der Lachs zu warm gelagert. Von diesem Fisch sollte man dann die Finger lassen.
Das ÖKO-TEST-Magazin legt den Verbrauchern nahe, für Wildlachs mit dem Bio- oder MSC-Siegel lieber ein paar Euros mehr auszugeben. Denn bei diesen Fischprodukten wird auf eine möglichst umweltschonende Aufzucht bzw. nachhaltige Fischerei besonderen Wert gelegt.
Einige Ergebnisse: "Berida Echter Räucherlachs" (Penny) und "Ocean Sea Norwegischer Räucherlachs" (Lidl) wurden ebenso mit "Sehr gut" bewertet wie der "bio- verde Irischer Atlantik- Lachs" von Naturland. Die Bewertungen aller Lachs-Produkte findet ihr in der Ausgabe 12 (Dezemberheft) von ÖKO-Test, 3,80 Euro.
Ein tolles Rezept: Lachs mit Kartoffelrösti und Schnittlauchsauce findet ihr hier.














